Ratgeber für Betriebe
Betrieblicher Ausbildungsplan: Vorlage und Beispiel
Der betriebliche Ausbildungsplan legt fest, was Ihr Azubi wann, wo und bei wem lernt. Er übersetzt den bundesweiten Ausbildungsrahmenplan in Ihren Betrieb und wird Teil des Ausbildungsvertrags.
Kurz gesagt
Rahmenplan nehmen, jede Position einem Bereich, einer Zeit und einer verantwortlichen Person zuordnen, Lücken über Partner oder Lehrgänge schließen. Eine fertige Vorlage ist im Starter-Kit.
In fünf Schritten zum Plan
- Rahmenplan besorgen: Er ist Teil der Ausbildungsordnung Ihres Berufs, kostenlos beim BIBB oder bei der Kammer.
- Positionen zuordnen: Jede laufende Nummer des Rahmenplans einem Bereich oder Arbeitsplatz Ihres Betriebs zuordnen.
- Zeiten festlegen: welche Inhalte in welchem Abschnitt; was vor der Zwischen- oder Teil-1-Prüfung sitzen muss, kommt nach vorn.
- Verantwortliche nennen: Ausbilder oder ausbildende Fachkraft je Abschnitt.
- Lücken schließen: Was Sie nicht abdecken, über Partnerbetrieb, überbetriebliche Lehrgänge oder Verbund eintragen.
Beispielzeile
| Lfd. Nr. | Inhalt | Bereich | Zeitraum | Verantwortlich |
|---|---|---|---|---|
| z. B. 5a | Kunden begrüßen und Anliegen erfassen | Empfang / Verkauf | Monat 1–3 | Frau M. (Ausbilderin) |
Tipps
- Plan mit dem Azubi am Anfang durchgehen; er weiß dann, was ihn erwartet.
- Den Plan anpassen, wenn sich Abläufe ändern, ohne Inhalte des Rahmenplans wegzulassen.
- Abgleich mit dem Ausbildungsnachweis: Was im Nachweis steht, sollte zum Plan passen.
Den ganzen Weg in 7 Schritten finden Sie auf der Seite Ausbildungsbetrieb werden.
Starter-Kit kostenlos
Fahrplan für die ersten 100 Tage, Checklisten und 8 Word-Vorlagen vom AEVO-Prüfer. Ohne Anmeldung herunterladen.
Starter-Kit laden Ausbilderschein: AEVO komplettWeitere ArtikelWas kostet ein Azubi? Vergütung, Kosten und NutzenErstmals ausbilden im Handwerk: Das ist andersAusbildungsvertrag: Pflichtangaben, Form und AblaufAzubi finden: 10 Wege für kleine BetriebeProbezeit in der Ausbildung: Was Betriebe wissen müssenAusbildungsbetrieb werden in der GastronomieAusbildungsbetrieb werden in Hamburg und Niedersachsen