Ratgeber für Betriebe

Betrieblicher Ausbildungsplan: Vorlage und Beispiel

Von einem AEVO-Prüfer und Berufsschullehrer · Stand Oktober 2026

Der betriebliche Ausbildungsplan legt fest, was Ihr Azubi wann, wo und bei wem lernt. Er übersetzt den bundesweiten Ausbildungsrahmenplan in Ihren Betrieb und wird Teil des Ausbildungsvertrags.

Kurz gesagt

Rahmenplan nehmen, jede Position einem Bereich, einer Zeit und einer verantwortlichen Person zuordnen, Lücken über Partner oder Lehrgänge schließen. Eine fertige Vorlage ist im Starter-Kit.

In fünf Schritten zum Plan

  1. Rahmenplan besorgen: Er ist Teil der Ausbildungsordnung Ihres Berufs, kostenlos beim BIBB oder bei der Kammer.
  2. Positionen zuordnen: Jede laufende Nummer des Rahmenplans einem Bereich oder Arbeitsplatz Ihres Betriebs zuordnen.
  3. Zeiten festlegen: welche Inhalte in welchem Abschnitt; was vor der Zwischen- oder Teil-1-Prüfung sitzen muss, kommt nach vorn.
  4. Verantwortliche nennen: Ausbilder oder ausbildende Fachkraft je Abschnitt.
  5. Lücken schließen: Was Sie nicht abdecken, über Partnerbetrieb, überbetriebliche Lehrgänge oder Verbund eintragen.

Beispielzeile

Lfd. Nr.InhaltBereichZeitraumVerantwortlich
z. B. 5aKunden begrüßen und Anliegen erfassenEmpfang / VerkaufMonat 1–3Frau M. (Ausbilderin)

Die Nummern und Inhalte stehen im Ausbildungsrahmenplan Ihres Berufs; die Zeile oben ist nur ein Muster.

Tipps

Den ganzen Weg in 7 Schritten finden Sie auf der Seite Ausbildungsbetrieb werden.

Starter-Kit kostenlos

Fahrplan für die ersten 100 Tage, Checklisten und 8 Word-Vorlagen vom AEVO-Prüfer. Ohne Anmeldung herunterladen.

Starter-Kit laden Ausbilderschein: AEVO komplett

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Vorgaben Ihrer Kammer.